Auf der Tauplitzalm soll ein ganzer Ort in einem See versunken sein.

Der Sage nach

In der Region Ausseerland-Salzkammergut gibt im wahrsten Sinne des Wortes etwas „Sagenhaftes“ zu entdecken.

Der Sage nach

In der Region Ausseerland-Salzkammergut gibt im wahrsten Sinne des Wortes etwas „Sagenhaftes“ zu entdecken.

Auf der Tauplitzalm soll ein ganzer Ort in einem See versunken sein.
Wer den Kammersee umrundet, kann der Legende nach nymphenartige Wildfrauen erblicken.
© TVB Ausseerland-Salzkammergut/Theresa Schwaiger

Wie viel Wahrheit in einer Sage steckt, weiß zwar niemand – faszinierend sind die Märchen und Mythen rund um den Teufel, Schätze, Kobolde und mehr aber auf jeden Fall. Im Ausseerland-Salzkammergut gibt es ausgewiesene Sagenplätze, bei denen man mit etwas Fantasie noch das eine oder andere magische Wesen antreffen kann. So wohnen im Kammersee angeblich bis heute die sogenannten Wildfrauen – scheue, liebenswerte Wesen mit magischen Fähigkeiten. Früher spielten sie gerne mit Menschenkindern, waren aber immer zu ängstlich, um sich auch den Erwachsenen zu nähern. Obwohl ihnen die meisten Menschen positiv gesinnt waren, gab es ein paar Unholde, die die Wildfrauen mit Steinen bewarfen oder ihnen absichtlich auflauerten. Daher zogen sie sich endgültig aus der Menschenwelt zurück und werden heute nur noch ganz selten gesehen – von denjenigen, die (mit dem Boot über den Toplitzsee) zum Kammersee finden.  

Ist es der Wind oder doch ein geheimnisvolles Wesen? Der redende Stein macht jedenfalls merkwürdige Geräusche.
© TVB Ausseerland-Salzkammergut/Rastl Mares

Die versunkene Stadt
Ein weiterer Sagenplatz ist die Tauplitzalm. Dort soll sich einst eine prächtige Stadt erhoben haben. Da die Menschen in dieser Stadt jedoch überheblich und verschwenderisch waren, versank die ganze Stadt eines Tages im Boden und die Mulde füllte sich sogleich mit Wasser. 6 Seen sind auf der Tauplitzalm zu finden; der Sage nach soll die Stadt entweder am Boden des Großsees, des Steirersees  oder des Schwarzensees zu finden sein. Immer noch sollen in der Nacht Irrlichter über die Alm flackern – das sind die Seelen derjenigen, die damals mit der Stadt untergegangen sind und nun keine Ruhe finden.

Die Geschichte des Steins
Nahe der Henaralm im Toten Gebirge befindet sich der Redende Stein. Wer genau hinhört, kann den Stein vor sich hinmurmeln hören. Sprachforscher haben zwar herausgefunden, dass sich der Name „Redender Stein“ eigentlich von „Rötender Stein“ ableitet, da die Abendsonne den Felsen in rotes Licht taucht. Durch seine besondere Form pfeift jedoch der Wind durch den Stein – er spricht also tatsächlich ein wenig.  

Weitere Infos zu den Sagenplätzes der Region Ausseerland-Salzkammergut gibt es unter https://ausseerland.salzkammergut.at/wandern/gluecksplaetze/sagenplaetze.html

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