Katrin Hohensinner von Frutura und BioBienenApfel
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Frutura: mit „BioBienenApfel“ gegen das Bienensterben

Die Frutura Unternehmensgruppe will mit dem Gesellschaftsprojekt „BioBienenApfel“ Bienen wieder mehr Lebensraum geben.

 

Frutura: mit „BioBienenApfel“ gegen das Bienensterben

Die Frutura Unternehmensgruppe will mit dem Gesellschaftsprojekt „BioBienenApfel“ Bienen wieder mehr Lebensraum geben.

 

Katrin Hohensinner von Frutura und BioBienenApfel

Die Sonne steht am blauen Himmel, es weht ein leichter Wind und Samen des Löwenzahns gleiten über das Feld, während Bienen summend ihrer Arbeit auf der Blumenwiese nachgehen. Ein Szenario, das in Österreich immer seltener zu sehen ist. Bienen sind essenzielle Wesen auf der Erde. Sie bestäuben nahezu jede Pflanze, von denen der Mensch später Früchte erntet. Werden Bienen weniger, werden es auch Lebensmittel. Deswegen hat die Frutura Unternehmensgruppe aus Hartl das Gesellschaftsprojekt „BioBienenApfel“ ins Leben gerufen. Katrin Hohensinner, Geschäftsführerin der Frutura Unternehmensgruppe: „Wir haben zunehmend mit Wetterkapriolen zu kämpfen und werden natürlich auch dahingehend konfrontiert, dass die Bienenpopulation zurückgeht. Wir merken, dass es beim Bestäuben der Bäume und Pflanzen immer mehr zu Problemen kommt.“ Mit der Kampagne „BioBienenApfel“ will die oststeirische Firma gegen das Bienensterben vorgehen. Die Initiative soll wieder mehr Lebensraum für die Biene schaffen und die Artenvielfalt in der Natur sichern.

Biene bei der Arbeit
© Frutura

„Wir wollten alles großflächig anlegen, um so viele Menschen wie möglich einzubeziehen.“

Katrin Hohensinner

Prominente Unterstützung

Das am 7. April gestartete Projekt wurde einen Monat später in der Grazer Herrengasse mit dem sogenannten BEEpoint erweitert. In diesem Informationslokal haben Menschen bis Ende Juni die Möglichkeit – solange der Vorrat reicht –, gratis Blumensamen zu erwerben und sich beraten zu lassen, wie sie aus den Samen eine blütenreiche Wiese entstehen lassen können. In den nächsten 5 Jahren sollen bis zu 1200 Hektar Blumenwiesen und somit Lebensraum für bis zu eine Milliarde Bienen in Österreich entstehen. Prominente Unterstützer wie Dominic Thiem, Sebastian Vettel oder Franco Foda haben sich „BioBienenApfel“ angeschlossen. Unterstützt wird das Gesellschaftsprojekt auch von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, der als Botschafter für den BioBienenApfel fungiert. „Wir haben uns überlegt, wie man noch mehr ein Gesellschaftsprojekt daraus machen kann, um das Bienensterben zu stoppen und mehr Lebensraum zurückzugeben. Wir wollten alles großflächig anlegen, um so viele Menschen wie möglich einzubeziehen“, erklärt Katrin Hohensinner.

Katrin Hohensinner und BioBienenApfel
© Philip Platzer

Der Geschmackvollste

Die Steiermark ist das größte Apfelanbaugebiet in Österreich, Obstbauern sind unweigerlich auf die Bestäubung der Bienen angewiesen. Darüber hinaus wächst der geschmackvollste Apfel Österreichs in den oststeirischen Obstgärten. In der Regel wird der Malus vor seiner Reife geerntet, um Konsumenten längere Haltbarkeitszeiten zu garantieren. Beim sogenannten „Steiermark Genuss Apfel Premium“ setzen Apfelbauern auf spätere Ernten, somit kann sich das Aroma am besten entwickeln. „Die Kombination macht es möglich, wirklich geschmackvolle Äpfel zu ernten. Es kommt auf die richtige Pflege der Anlagen, der passenden Lagen und auf die Sorten an“, so Katrin Hohensinner.

Blumenfeld
© Frutura

Weitere Infos zum Gesellschaftsprojekt von der Frutura Unternehmensgruppe findet ihr auf www.biobienenapfel.at