Die Weihnachtsgeschichte gibt es im Planetarium im Sternenturm Judenburg.

Weihnachtsgeschichte unter den Sternen

Die Weihnachtsgeschichte und ein Blick in den aktuellen Sternenhimmel verkürzen in Judenburg die Zeit, bis das Christkind endlich kommt.

Weihnachtsgeschichte unter den Sternen

Die Weihnachtsgeschichte und ein Blick in den aktuellen Sternenhimmel verkürzen in Judenburg die Zeit, bis das Christkind endlich kommt.

Die Weihnachtsgeschichte gibt es im Planetarium im Sternenturm Judenburg.

Mitten in Judenburg steht, zwischen dem Christkindlmarkt und der Nikolauskirche, ein 76 Meter hoher Turm. Er ist nicht nur weitum im Murtal sichtbar, er beherbergt auch eine ganze Menge Sterne. Am 24. Dezember gibt es dort jedes Jahr die Weihnachtsgeschichte zu sehen.

Dazu muss man erst einmal den Turm erklimmen. Die Sportlichen machen das zu Fuß über die 254 Stufen, vorbei an den Kirchenglocken. Gemütlicher geht es mit dem gläsernen Lift, der die Besucher fast bis zur Galerie in 42 Meter Höhe bringt. Ganz oben, unter dem Dach, beherbergt der 500 Jahre alte Judenburger Stadtturm ein Planetarium. Und dort findet die Filmvorführung statt.

Die Kinder ab 3 Jahren und ihre Begleiter nehmen in bequemen Liegesesseln Platz und richten ihren Blick in die riesige Kuppel, die freischwingend unter dem Turmdach befestigt ist. Das Licht geht langsam aus und die Vorführung beginnt. Die Besucher erleben eine Geschichte mit kunstvoll zum Leben erweckten Bildern von der Herbergssuche von Maria und Josef bis hin zum Eintreffen der Hirten im Stall bei der Krippe mit dem Jesukind.

Die Weihnachtsgeschichte gibt es im Planetarium im Sternenturm Judenburg.
© Dietmar Kles

Wie nach jeder Show im Planetarium im Sternenturm gibt es auch hier noch eine Erklärung zum aktuellen Sternenhimmel. Im Gegensatz zu einer Sternwarte ist das in einem Planetarium ja auch bei Tag machbar. Mit dem großen Sternenprojektor in der Mitte des Raumes wird der Himmel über Judenburg in der Kuppel gezeigt. Der technische Leiter und zugleich Filmvorführer Dietmar Kles erklärt, was sich gerade am Himmel tut. „In den frühen Abendstunden ist in diesen Tagen die Venus, manchmal auch Abendstern genannt, im Westen und der Jupiter im Süden zu sehen“, erzählt er. „Bei optimaler Sicht sieht man dazwischen auch den Saturn.“ Diese hellen Punkte am Abendhimmel sind also keine Sterne, sondern Planeten.

Im Café direkt unter dem Vorführraum wartet schon Ute Kles-Galati mit einer kleinen Stärkung und Andenken an den Besuch im Sternenturm. Die ganz Mutigen machen noch eine Runde auf der Galerie, in 42 Metern über dem Hauptplatz, und genießen die Aussicht ins Murtal.

Die Vorführungen der Weihnachtsgeschichte finden am Sonntag, 19. Dezember, um 15 Uhr und am 24. Dezember um 11, 14 und 15 Uhr statt. Den aktuellen Spielplan und mehr Informationen gibt es auf www.sternenturm.at