Wie Christbäume zum Wärmespender werden

Am 6. Jänner hat der Christbaum offiziell ausgedient. Das Lebensressort (Land Steiermark) weiß, wie der Baum auch danach noch nützlich sein kann.

Wie Christbäume zum Wärmespender werden

Am 6. Jänner hat der Christbaum offiziell ausgedient. Das Lebensressort (Land Steiermark) weiß, wie der Baum auch danach noch nützlich sein kann.

Rund 350.000 Christbäume haben zu Weihnachten 2021 die steirischen Haushalte erleuchtet. Inzwischen haben die festlichen geschmückten Tannen und Fichten ausgedient – doch auch nach ihrer Entsorgung können sie noch einem guten Zweck dienen: Werden sie umweltgerecht entsorgt, können sie als Hackgut verarbeitet und in Biomassekraftwerken in saubere Energie umgewandelt werden. Der steirische Nachhaltigkeitslandesrat Johann Seitinger veranschaulicht: „Allein mit der Energie, die aus den steirischen Christbäumen gewonnen wird, könnte man die gesamte Stadt Bruck an der Mur einen Monat lang beheizen."

Damit die Christbäume zum Wärmespender werden können, muss man jedoch auf eine fachgerechte Entsorgung achten: den Baum vorher unbedingt vollständig von Lametta, Engelshaar, sonstigem Schmuck und natürlich auch Christbaumhaken befreien, damit keine schädlichen Inhaltsstoffe aus dem Behang in die Umwelt gelangen. Danach kann der Nadelbaum einfach bei einer Sammelstelle abgegeben werden. In manchen Gemeinden und in Graz gibt es an einigen zentralen Sammelstellen auch einen Abholservice.

Nicht unbedingt zu empfehlen ist dagegen das Verheizen des Christbaums im eigenen Kamin: Die trockenen Nadeln und Äste können nämlich explosionsartig verbrennen. Somit ist dabei auf jeden Fall Vorsicht geboten. Weitere Informationen zur richtigen Entsorgung und den offiziellen Sammelstellen in Graz unter www.abfallwirtschaft.steiermark.at