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Selbst ist die Frau: #frausorgtvor
Finanzielle Unabhängigkeit ist mehr als ein Kontostand: sie ist ein Gefühl von Sicherheit, Selbstbestimmung und Weitblick. Genau darum geht es bei #frausorgtvor, der Kampagne der Wiener Städtischen Versicherung, die Frauen ermutigt, ihre finanzielle Gesundheit aktiv in die Hand zu nehmen. In der Landesdirektion der Wiener Städtischen in Graz kommen im Rahmen eines Netzwerktreffens vier außergewöhnliche Frauen zu einer Podiumsdiskussion zusammen, um über finanzielle Eigenverantwortung, Absicherung und Selbstbestimmung zu sprechen. Im Vorfeld dieses Events begeben wir uns auf eine Tour durch die Steiermark, lernen die Speakerinnen in ihrem Alltag kennen und sprechen mit ihnen über ihre persönlichen Zugänge zu Vorsorge, Verantwortung und Unabhängigkeit. So unterschiedlich ihre Lebenswege auch sind, sie alle eint eine klare Haltung: Verantwortung beginnt bei sich selbst – und genau diese Haltung wollen wir gemeinsam mit der Wiener Städtischen und ihrer Kampagne #frausorgtvor nach draußen tragen.
Katharina Tinnacher
Katharina Tinnacher führt das traditionsreiche Weingut Lackner-Tinnacher in Gamlitz, das seit über 250 Jahren besteht und von ihr heute biologisch bewirtschaftet wird. Mit nur 27 Jahren hat sie die Verantwortung für Betrieb und Weingärten übernommen in einer Branche, in der vieles nicht planbar ist. Im Weinbau kann jederzeit etwas passieren: Wetter, Frost, Schädlinge: Faktoren, gegen die sie akut wenig ausrichten kann. Gerade deshalb sieht sie Vorsorge als Form der inneren Ruhe: „Eine verlässliche Vorsorge gibt mir das Gefühl, vorbereitet zu sein, auch wenn ich den Ausgang nicht kenne“, sagt sie.
An ihrem 25. Geburtstag bekam sie von ihrer Mutter eine Pensionsvorsorge geschenkt. „Nicht ganz ohne Ironie“, erzählt sie schmunzelnd, „weil sie sich unsicher war, ob ich mir das im Berufsleben je erarbeiten werde.“ Heute ist Katharina selbst Mutter und denkt noch stärker in Generationen: Sie möchte nicht nur Reben für die Zukunft pflanzen, sondern auch eine stabile finanzielle Basis für ihre Tochter schaffen, als Fundament, das trägt, wenn das Leben unvorhersehbar wird.
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Julia Fandler
Auch Julia Fandler, Geschäftsführerin von Fandler Öle, sieht Verantwortung und Vorsorge ganzheitlich. Das steirische Familienunternehmen, bekannt für hochwertige, kaltgepresste Öle, feiert im kommenden Jahr sein 100-jähriges Jubiläum, ein Erbe, das sie in vierter Generation weiterführt. Nach dem frühen Tod ihres Vaters ist sie „plötzlich Ölmüllerin“ geworden, geprägt vom Vorbild ihrer Großmutter, die den Betrieb schon in einer Zeit geführt hat, in der viele Aufgabenfelder klar männlich besetzt waren.
„Ich gehe davon aus, dass ich mich komplett selbst versorgen muss, wenn ich einmal in Pension gehe“, sagt sie. Für sie beginnt Vorsorge aber nicht erst beim Bankkonto: „Was gebe ich meinem Körper? Esse ich nur Nahrungsmittel oder Lebensmittel? Wenn alles über den Preis läuft, wird unser Körper irgendwann dafür zahlen.“ Gesundheit, finanzielle Stabilität und Achtsamkeit sind für Julia Fandler keine getrennten Bereiche, sondern Teile eines großen Ganzen. Genau damit trifft sie den Kern von #frausorgtvor: Eigenverantwortung heißt für sie, früh vorzusorgen: für den eigenen Körper, die eigene finanzielle Zukunft und für die nächsten Generationen.
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Eveline Wild
Eveline Wild, vielfach ausgezeichnete Patissière und Gastgeberin im Hotel „Der Wilde Eder“ in St. Kathrein am Offenegg, weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig Absicherung für Unternehmerinnen ist. Zusammen mit ihrem Mann führt sie einen Betrieb, in dem vieles von ihrer persönlichen Einsatzkraft abhängt – Ausfallzeiten lassen sich schwer abfedern. „Eine gute Krankenversorgung ist essenziell, besonders als Selbstständige, man wird nicht in einem klassischen Krankenstandsystem aufgefangen, sollte man längerfristig ausfallen“, erklärt sie.
Gleichzeitig plädiert sie für mehr Offenheit beim Thema Geld: „Wir müssen ehrlicher über finanzielle Themen sprechen. Habe ich Geld über und wenn ja, wofür gebe ich es aus? Ist jedes Konsumgut wirklich notwendig?“ Sie bezeichnet sich selbst als Qualitätsjunkie, bei gutem Essen wie bei Kleidung, aber nicht im Sinn von Überfluss, sondern bewusster Auswahl. Qualität hat ihren Preis, und wer sich diesen Lebensstandard auch in der Pension leisten möchte, braucht Vorsorge. Im privaten Umfeld spielt das für sie eine zentrale Rolle: Ihren Kindern möchte sie „eine kleine Liquidität, aber vor allem das Wissen, richtig damit umzugehen“ mitgeben. Damit trifft sie einen Kern von #frausorgtvor: Finanzielle Bildung, Eigenverantwortung und Absicherung gehören zusammen
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Sabrina Konrad
Selbstbestimmung beginnt mit Wissen und Unabhängigkeit.
Für Sabrina Konrad, Gründerin und Geschäftsführerin von 5komma5sinne Mediahouse, ist das mehr als ein Schlagwort. Sie bringt es so auf den Punkt: „Vor allem unabhängig sein, auch von einem Mann. Als Frau eigene Entscheidungen treffen, die eigenen Zahlen kennen, gut informiert in die Zukunft gehen und dieses Bewusstsein an die junge Generation weitergeben.“
Was sie damit meint: Nicht darauf vertrauen, dass „schon jemand mitdenkt“, weder in Beziehungen noch im Job. Sondern selbst Verantwortung übernehmen – emotional, beruflich und finanziell. Unabhängigkeit heißt für sie, frei wählen zu können, wie sie lebt, arbeitet und vorsorgt.
Mit 5komma5sinne erzählt sie Geschichten von Betrieben jeder Größe und trägt diese an die breite Öffentlichkeit: von der steirischen Ölmühle bis zum großen Hotel. Sie besucht diese Orte, spricht mit den Menschen dahinter und zeigt, was möglich ist, wenn Unabhängigkeit, Eigenmotivation und Leidenschaft zusammenkommen.

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Am 23. Oktober haben diese vier Frauen auf der Bühne der Wiener Städtischen in Graz über genau diese Themen gesprochen: offen, ehrlich und inspirierend. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion und Netzwerktreffen diskutierten sie über finanzielle Eigenverantwortung, gesellschaftliche Tabus rund ums Geld und den Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher und persönlicher Gesundheit. Eingeladen waren Frauen aus ganz Österreich, vernetzt über das Frauennetzwerk FRiDA – die Fraueninitiative des Mutterkonzerns der Wiener Städtischen. FRiDA, ist das Frauennetzwerk der Wiener Städtischen Gruppe und versteht sich als Community, die explizit Frauenthemen – von Karriereförderung bis Vernetzung – aufgreift und umsetzt. Bei Online- und Live-Events, Walk- & Talk-Formaten, Expert:innen-Vorträgen, Workshops und Netzwerkveranstaltungen will FRIDA Gleichbehandlung und Gleichstellung im Unternehmen vorantreiben. Ob Wein, Öl, Patisserie oder Medien: die Branchen dieser vier Frauen könnten unterschiedlicher nicht sein. Doch in ihrer Haltung sind sie sich einig: Finanzielle Unabhängigkeit ist kein Luxus, sondern eine Form der Selbstfürsorge. Und genau diese Botschaft steht im Mittelpunkt von #frausorgtvor einer Initiative, die Frauen stärkt, ermutigt und dazu inspiriert, Sicherheit für heute, morgen und darüber hinaus zu schaffen und auch nach draußen zu tragen.


