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Premiere: Weizer bauen Holzdorf im Mürztal

Lieb Bau Weiz ist für den Bau eines gesamtes Dorfes verantwortlich: Im Mürztal entsteht innerhalb weniger Monate das „Wiesenquartier“.

Premiere: Weizer bauen Holzdorf im Mürztal

Lieb Bau Weiz ist für den Bau eines gesamtes Dorfes verantwortlich: Im Mürztal entsteht innerhalb weniger Monate das „Wiesenquartier“.

Bereits seit Jahrzehnten wird im Mürztaler Traditionswirtshaus Granitzbauer gut bürgerliche Küche kredenzt; ab März serviert Gastwirt Johannes Schrotthofer auch Nächtigungsmöglichkeiten: Mit dem urigen „Wiesenquartier“ in Langenwang sorgt der Gastronom für neue touristische Impulse in der Region. „Wir verzeichnen seit Jahren einen stetigen Anstieg an Anfragen zu Nächtigungen. Bis dato konnten wir diese nicht erfüllen. Die insgesamt fünf Holzchalets in unserem neu errichteten „Wiesenquartier“ geben uns nun die Möglichkeit, bis zu zehn Erwachsene pro Nacht zu beherbergen“, erklärt Schrotthofer.

© Schrotthofer

Damit beschritt der Obersteirer gänzlich neue Wege: Denn die Umsetzung des „Wiesenquartieres“ erfolgte auf Basis des Modulbaus des Traditionsunternehmens Lieb Bau Weiz, womit in Langenwang ein kleines Stück Baugeschichte geschrieben wurde. „Bei dieser innovativen Bauweise wird das gesamte, sehr hochwertige Chalet im Werk komplett fertiggestellt, ehe es ausgeliefert und montiert wird“, erklärt Projektleiter Martin Timischl von LIEB Modulbau. Konkret laden nun im Wiesenquartier pro Modulhaus insgesamt 40 Quadratmeter Nutzfläche – von der Wohnküche über das Schlafzimmer bis hin zum Bad mit eigener Sauna – zum Verweilen ein. Hinzu kommen zusätzlich 26 Quadratmeter Terrasse mit Blick auf den Teich und die umliegende Landschaft. Auch ein Anschluss an das Bike-Netz mit eigenen E-Ladestationen ist vorhanden.

© Schrotthofer
© Schrotthofer

Aufbau in wenigen Stunden

Neben der einfachen Organisation für den Bauherrn bestechen die innovativen Chalets vor allem durch die rasche zeitliche Komponente. „Generell sind wir durch die Modulbauweise in der Lage, innerhalb weniger Monate Zubauten oder Wohnsitze zu realisieren. In diesem Fall wurden die Holzhäuser, die mit heimischen Materialien in Arndorf gebaut werden, sogar in wenigen Stunden auf Schraubfundamenten montiert und aufgebaut“, betont Timischl. Ein daraus resultierender Vorteil: Die Bodenversiegelung entfällt und das Regenwasser kann weiterhin versickern. „Die ökologisch nachhaltige Bauweise war für uns von Beginn an von besonderer Bedeutung“, so Schrotthofer. Die Modulhauswände bestehen aus einer acht Zentimeter dicken Brettsperrholzplatte, einer mindestens 16 cm starken Dämmung mit Holzbeplankung und einem Lärchenfassadenaufbau von etwa 6 cm Stärke, sodass sich eine gesamte Wandstärke von 30 cm ergibt. „Dadurch entsteht ein vollwertiges Massivholzhaus, dessen nachhaltige und atmungsaktive Bauweise sowie angenehmes Wohnraumklima man sofort spürt“, erklärt Schrotthofer.

© Schrotthofer

Kurz vor dem Startschuss

Während die Innenausstattung sowie die Häuser schon bereit für die Beherbergung von Touristen sind, fehlt im Außenbereich noch der letzte Feinschliff. Bis zum Frühjahr will Gastronom Schrotthofer mit den Chalets endgültig auf den touristischen Markt gehen. Um das „Wiesenquartier“ einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, findet am ersten März-Wochenende gemeinsam mit dem Modulbauvertriebsteam der Lieb Bau Weiz eine Hausmesse vor Ort in Langenwang statt – inklusive „Verlosungen zum Probewohnen“, so Schrottfhofer. Für LIEB wird das Chaletdorf in Langenwang nicht das letzte derartige Projekt bleiben: Schon jetzt gebe es zahlreiche Anfragen aus ganz Österreich, freut sich Timischl. „Auch da durch die Pandemie die Nachfrage nach Beherbergungen inmitten der Natur massiv gestiegen ist“, so der Projektleiter.