Elektro-Abfall, adieu – und zwar richtig!

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Der Frühlingsputz steht an – aber man möchte auch die Sonne genießen. Während wir den üblichen Abfall kennen und wissen, wohin er gehört, stellt sich in modernen Zeiten oft die Frage: Wohin mit alten Elektrogeräten oder Batterien? Wir zeigen dir, wie man gerade in Graz den Frühlingsputz hinter sich bringt, Batterien und Co. richtig entsorgt und warum man trotzdem auf den Freizeit-Spaß nicht verzichten muss.

Der Frühling steht für „Neustart“, in der Natur fängt alles an zu blühen, wir nehmen uns Vorsätze für das Jahr vor – und misten aus. Beim Ausräumen kommt neben üblichem Krimskrams auch auch Elektro-Abfall zum Vorschein, der sich über Monate angesammelt hat: kaputte Bluetooth-Kopfhörer, ein ausgedientes Handy, eine alte Fernbedienung samt leerer Batterien und eine Einweg-Vape. Die große Frage lautet: Wohin damit?

Zwischen Aufschieben und Alltag

Kaputte Elektrogeräte zählen zu jenen Dingen, die im Alltag schnell liegen bleiben. Nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil die Entsorgung oft mit zusätzlichem Aufwand verbunden scheint. Ein eigener Weg, ein zusätzlicher Termin – so zumindest die Annahme. Während die Unordnung am Boden wächst, trifft eine Nachricht ein: Einladung zum Kaffee am Grazer Stadtstrand. Die spontane Reaktion: Absage. Erst müsse noch „der ganze Elektro-Abfall“ erledigt werden. Warum aber nicht den Weg zum Treffen nutzen, um die Altgeräte gleich mitzunehmen?

Erste Station: Batteriesammelbox im Handel

Ist der ausgemistete Elektro-Abfall mal in einem Eimer oder ähnlichem zusammengesammelt, wird dieser sortiert. Batterien werden nämlich extra entsorgt, der restliche Elektro-Abfall landet im Ressourcenpark Graz. Auf dem Weg Richtung Grazer Stadtstrand erfolgt ein kurzer Zwischenstopp im Supermarkt – man braucht ja auch noch Getränke oder eine Jause, also ist das kein Umweg. Direkt beim Eingangsbereich steht eine Sammelbox für gebrauchte Batterien. Die Rückgabe ist kostenlos und unkompliziert – unabhängig davon, wo die Batterien ursprünglich gekauft wurden, denn jedes Geschäft, das Batterien anbietet, verfügt auch über Sammelboxen. Deckel auf, Batterien hinein, erledigt. Ein Handgriff, der kaum Zeit kostet, aber Wirkung zeigt, denn Batterien enthalten wertvolle Rohstoffe und potenziell umweltschädliche Stoffe, die nicht im Restmüll landen dürfen.

Der Grazer Ressourcenpark

Für die veralteten Elektrogeräte führt der Weg weiter zum Ressourcenpark Graz. Dort werden Elektro-Altgeräte und Akkus fachgerecht und kostenlos übernommen. Vor Ort zeigt sich: Der Ablauf ist klar strukturiert, die Wege sind kurz. Die Mitarbeitenden weisen freundlich ein, die Abgabe erfolgt rasch. Geräte wie diese enthalten Metalle und andere wiederverwertbare Materialien, die in Recyclingprozesse zurückgeführt werden können. Gleichzeitig wird verhindert, dass problematische Bestandteile in die Umwelt gelangen. Nach wenigen Minuten ist der Rucksack leer – und der vermeintlich große Programmpunkt erledigt.

Nahtlos weiter zum Stadtstrand

Jetzt zum schönen Teil: Vom Ressourcenpark ist es nur ein kurzer Weg zum Stadtstrand Graz, genauer gesagt mitgestoppte fünf Minuten zu Fuß. Dort, direkt neben der Seifenfabrik, die man auch schon vom Ressourcenpark aus sieht, wartet bereits die Verabredung, Kaffee wird bestellt, die Stimmung ist entspannt. Auf die Frage, wie aufwendig die Entsorgung gewesen sei, fällt die Antwort knapp aus: „Fünf Minuten.“ Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass die Entsorgung von Elektro-Abfall kein eigener „Großtermin“ sein muss. Wer Wege kombiniert – etwa Einkaufen, Spaziergang oder Treffen mit Freunden – kann die Entsorgung von Batterien und Altgeräten unkompliziert in den Alltag integrieren.

Information per App und Co.

Welche Abfälle wohin gehören, wo sich die nächste Sammelstelle befindet und wann der Ressourcenpark geöffnet hat, lässt sich bequem über die Graz Abfall-App der Holding Graz abrufen, die es kostenlos in jedem App-Store zum Runterladen gibt.
Mehr Infos zu Holding Graz und Antworten auf Fragen zur richtigen Entsorgung findest du hier!

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