Zu Besuch im Stainzerhof und bei Oliva Reisen

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Der Stainzerhof im Herzen von Stainz und das Reisebüro Oliva Reisen in Feldkirchen sind nicht nur namhafte regionale Unternehmen – beide setzen auch auf die Raiffeisenbank Kalsdorf-Lieboch-Stainz als verlässlichen Partner. Wir haben die beiden Betriebe vor Ort besucht und Eindrücke gesammelt.

Heute dürfen wir uns zwei Betriebe ansehen, die in ihrer jeweiligen Region als wegweisend gelten: Der Stainzerhof im Herzen von Stainz wurde vor einigen Jahr völlig neu gebaut und zählt heute zu den Top-Adressen im gesamten Schilcherland. Hier, mitten im Zentrum der beschaulichen Ortschaft, erwarten uns Gastfreundschaft, Tradition und feine Speisen. Wir dürfen uns hier genauer umsehen und Eindrücke sammeln, bevor wir rund 30 Minuten weiter zu unserem nächsten Highlight fahren: zu Oliva Reisen in Feldkirchen bei Graz, dem Reisebüro der bekannten Fernsehgärtnerin Angelika Ertl. Wieso wir heute genau bei diesen beiden Betrieben zu Gast sein dürfen? Beide haben einen gemeinsamen Nenner: Sie setzen auf die Expertise und die Unterstützung der Raiffeisenbank Kalsdorf-Lieboch-Stainz.

Viel Ruhe trotz zentraler Lage

Der Stainzerhof im Zentrum von Stainz kann durchaus als „altehrwürdiges Gemäuer“ bezeichnet werden: Erbaut wurde das heutige Hotel mit angeschlossenem Wirtshaus bereits im Jahr 1795 – damals als Brauerei, Gasthaus, Lebzelterei und Wachszieherei. Im Jahr 2011 wurden die Räumlichkeiten komplett um- bzw. teilweise neu gebaut – seither erstrahlt das Hotel in modernem Ambiente. Gedeckte Farben und die stilvolle Einrichtung lassen uns schon beim Eintreten tief und befreit durchatmen. Zur Verfügung stehen den Gästen insgesamt 45 Zimmer in verschiedenen Ausstattungen und Größen – von barrierefreier Einrichtung bis hin zum geräumigen Studio.

Und auch sonst mangelt es den Gästen des Stainzerhofs an nichts. Geschäftsführer Andreas Granner erzählt: „Unser Highlight ist auf jeden Fall der im Jahr 2020 neu errichtete Pool auf unserer Sonnenterrasse.“ Wir dürfen einen Blick darauf werfen: Obwohl es noch nicht wirklich sommerlich ist, ist die großflächige Terrasse ein lauschiges, von außen nicht einsehbares Plätzchen. Ergänzend dazu gibt es für alle Fitness- und Wellnessliebhaber auch einen modern eingerichteten Fitnessraum sowie eine finnische Sauna inklusive kleinem Ruheraum. Wobei ein Ruheraum schon beinahe überflüssig ist, denn: „Obwohl der Stainzerhof sehr zentral fast direkt am Hauptplatz von Stainz liegt, ist es hier unglaublich ruhig“, betont Andreas Granner. Die Kombination aus guter Infrastruktur und Entschleunigung wissen übrigens auch viele Firmen zu schätzen: Seminargäste und Geschäftsreisende nutzen den Stainzerhof gerne als Unterkunft abseits von Trubel und Stress. Ein Seminarbereich – wunderschön aufpeppt mit Bildern der südsteirischen Reben – steht für Meetings, Schulungen usw. zur Verfügung, und mit verschiedenen Partnern sorgt der Stainzerhof bei Bedarf auch für das passende Rahmenprogramm.

Regionale Küche, saisonale Spezialitäten

Neben Firmenkunden ist das kleine, aber feine Hotel auch bei Pärchen und Familien mit größeren Kindern beliebt. Und aus welchem Grund auch immer man im Stainzerhof nächtigt: Die Kulinarik im Wirtshaus findet überall großen Anklang. „Wir haben eine regionale, saisonal regelmäßig wechselnde Speisekarte, die von Bärlauch und Spargel im Frühling bis zu Schwammerln und Wild im Herbst reicht“, so Andreas Granner. Der Klassiker, den man unbedingt probieren sollte? „Unser steirischer Backhendlsalat!“ Die Lebensmittel stammen vorwiegend aus der Region, die Marmeladen beim Frühstücksbuffet sind selbstgemacht. „Wir servieren hier wirklich die Steiermark am Teller – vom Kalbsschnitzel über Breinwurst bis hin zu Wild ist je nach Jahreszeit alles dabei“, zählt Andreas Granner auf. Und auch bei den Weinen setzt man auf die Region: „Unsere Rosé- und Weißweine sind ausnahmslos von Winzern aus der Gegend, nur bei Rotweinen sind wir international“, so der Geschäftsführer.

Nachhaltigkeit in jedem Bereich

Dass Nachhaltigkeit ein großes Thema ist, spürt man nicht nur bei den regionalen Speisen. Im Hintergrund laufen Energiesparmaßnahmen, eine gewissenhafte Mülltrennung und ein bewusst reduzierter Wasserverbrauch. „Wenn es für den Gast okay ist, wird das Zimmer auch nicht jeden Tag gereinigt, um Chemikalien und Wasser zu sparen“, erklärt uns Andreas Granner. Und auch die Grundreinigung nach dem Auschecken der Gäste kommt der Umwelt zugute: Der Einsatz von Chemikalien wurde dabei bewusst reduziert; stattdessen kommt ein Mikrodampfreiniger zum Einsatz, der Rückstände genauso gut beseitigt – nur eben ohne Chemie.

Grüne Reisen in alle Welt

Vom „grünen“ Hotel zum grünen Daumen: In Feldkirchen finden wir (natürlich mitten im Grünen) das Reisebüro Oliva Reisen von ORF-Gärtnerin Angelika Ertl. Im Programm hat die passionierte Blumenexpertin vor allem Gartenreisen. Was ist eigentlich das Tolle an Gärten?, fragen wir. „Ich liebe die Vielfalt der Gärten: Botanische Gärten, Rosengärten, Gemüsegärten, Naturgärten … Und überall stecken andere Menschen und andere Zugänge dahinter“, schwärmt Angelika Ertl, deren Augen bei diesem Thema zu strahlen beginnen. Mittlerweile bietet Oliva Reisen jährlich 75 Reisen in die Gärten der ganzen Welt an, darunter Japan, England, Südafrika, Costa Rica und sogar Kirgisistan. Und das Geschäft floriert – im wahrsten Sinne des Wortes. „Auch große Shows wie z. B. die Chelsea Flower Show haben wir im Programm. Die ist meist ein Jahr vorab schon ausgebucht“, erklärt Angelika Ertl. Ergänzend werden auch Wander- und Naturreisen angeboten, etwa in wunderschöne Wanderregionen wie nach Sizilien oder an die Amalfi-Küste.

Am Anfang stand die Reiselust

Aber wie ist es eigentlich dazu gekommen, dass die Gartengestalterin, die ursprünglich den Gartenbaubetrieb ihrer Eltern bereits in 3. Generation geführt hat, überhaupt ein Reisebüro gegründet hat? „Dahinter steckt eigentlich meine eigene Reiselust. Der Gartenbau ist wunderbar, aber man ist das ganze Jahr durchgehend im Einsatz und kommt eigentlich nirgends hin. Und eines Tages hat mich mein Kollege Gerald Gschanes gefragt, ob ich die Reiseleitung einer Reise nach Italien übernehmen möchte. Und von da an haben mich die Gartenreisen nicht mehr losgelassen“, blickt Angelika Ertl zurück. Im Jahr 2012 gründete sie daher ihr eigenes Reisebüro, anfangs mit kleineren Reisen nach Italien oder Holland, inzwischen weltumspannend. „In mir steckt ein großer Wunsch, die Welt und die verschiedenen Kulturen kennenzulernen. Und vor allem auch die Pflanzen, die man hier nur als Topfpflanzen kennt, in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen“, so Angelika. 12 Reisen pro Jahr begleitet sie persönlich, die anderen übernimmt jemand aus ihrem Team aus Gartenreiseleitern. Die Zielgruppe: alle, die an Pflanzen und Gärten interessiert sind – und das in allen Altersklassen.

Das ganze Jahr über das blühende Leben

Wer Gartenreisen übrigens nur mit dem blühenden Frühling verbindet, liegt falsch: „Gärten sind das ganze Jahr über sehenswert. Wir haben sogar Reisen im Winter – denn wenn der Garten seine Blätter verliert, sieht man seine Struktur besonders gut.“ Viele Länder, u. a. Großbritannien, kann sie auch im Sommer und Herbst empfehlen: „Viele wissen nicht, dass England bis in den Oktober hinein in voller Blüte steht und dass auch das Wetter dort sehr stabil ist.“ Die Reiseziele wählt sie anhand von persönlicher Recherche oder in Absprache mit Reiseleitern und Agenturen vor Ort aus – und dass die Gärten, in die sie die Reisenden entführt, zu den schönsten Gärten der Welt zählen, versteht sich von selbst.

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